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Pressemitteilung 1/2017

Stuttgart,

Südwestindustrie im November 2016: Beschäftigtenplus von 15 700 Personen zum Vorjahr

Von Januar bis November 2016 Umsatzsteigerung von nominal 1,5 Prozent

Der Personalaufbau in der Südwestindustrie setzt sich mit unvermindertem Tempo fort. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1 in Baden‑Württemberg im November 2016 rund 1,131 Millionen Personen und damit 15 700 Beschäftigte mehr als im Vorjahr (1,4 Prozent). Einen annähernd vergleichbar hohen November-Beschäftigtenstand gab es zuletzt im Jahr 2002. Gegenüber dem Vormonat Oktober stieg die Zahl der Industriebeschäftigten leicht um 1 000 Personen (0,1 Prozent). Insgesamt waren im Zeitraum Januar bis November 2016 durchschnittlich 1,122 Mill. Personen in der Südwestindustrie tätig und damit 13 700 Personen (1,2 Prozent) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Südwestindustrie erzielte im November 2016 einen Umsatz von nominal 30,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies ein Umsatzanstieg von 1,3 Mrd. Euro (4,5 Prozent). Insgesamt realisierten die Industriebetriebe von Januar bis November 2016 Erlöse in Höhe von 310,6 Mrd. Euro und erreichten damit eine Umsatzsteigerung von 4,7 Mrd. Euro (1,5 Prozent) gegenüber dem entsprechenden Vergleichszeitraum. Zur positiven Umsatzbilanz trug insbesondere das Inlandsgeschäft bei. Mit den Inlandskunden stieg der Umsatz um 2,8 Mrd. Euro (2,2 Prozent) auf 130,5 Mrd. Euro. Das Umsatzwachstum mit den Auslandskunden fiel im Vergleich hierzu etwas schwächer aus. Die Erlöse lagen hier um 1,9 Mrd. Euro (1,1 Prozent) über dem Vorjahresergebnis. Insgesamt brachte das bisher schwunglose Auslandsgeschäft einen Umsatz von 180,1 Mrd. Euro auf die Konten der heimischen Industriebetriebe.

Die Exportquote der Südwestindustrie blieb im Durchschnitt der Monate Januar bis November 2016 (58 Prozent) hinter dem Vorjahreswert zurück (58,3 Prozent).

1 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.